Golf: Gold, Silber und Bronze bei der Jungsenioren-EM

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Der Deutsche Golf Verband informiert:
Gold, Silber und Bronze bei der Jungsenioren-EM
Deutsche zeigten sich unbeeindruckt vom schlechten Wetter auf Mallorca
 
Wiesbaden, 7. Juni 2021. Großer Erfolg bei den vom 3. bis 5. Juni im Pula Golf Resort (Mallorca/Spanien) ausgetragenen Europameisterschaften (EM) der deutschen Jungsenioren: In der Damenkonkurrenz ab 25 Jahren setzte sich Maria Anetseder (GC Valley) im deutsch-deutschen-Stechen gegen Deborah Wehle (GC Hamburg-Walddörfer) durch. Bei den Herren sicherte sich Stefan Wiedergrün (Frankfurter GC) die Bronzemedaille.
 
Wind und Wetter sorgten während des gesamten Turniers für Turbulenzen. So verzögerten auch am Finaltag starke Niederschläge das Turniergeschehen. Trotz der schwierigen Witterungsbedingungen zeigten sich die deutschen Athleten unbeeindruckt und so sah es bei den Damen zunächst nach einem Start-Ziel-Sieg für Deborah Wehle aus. Doch mit einer Abschlussrunde von 80 Schlägen und drei Schlagverlusten auf den letzten vier Bahnen, ließ die Hamburgerin die Tür offen für eine konzentrierte Maria Anetseder. Am Ende der 54 Turnierbahnen lagen beide deutschen Spielerinnen mit 229 Schlägen (+13) gleich auf. Im Stechen konnte die Münchenerin dann ihren guten Lauf aus der Runde mitnehmen und sich mit einem Bogey auf dem 1. Extraloch, einem schwierigen Par 3, durchsetzen und sich so ihren ersten EM-Titel sichern.
 
Danny Wilde, Coach des GC Valley und Trainer von Maria Anetseder ist glücklich über das Abschneiden seiner Spielerin: „Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg. Maria scheut diese großen Events normalerweise. Letztes Jahr hatte sie beispielsweise zum allerersten Mal eine Deutsche Meisterschaft mitgespielt. Sie ist eine echte Top-Spielerin.“ Den dritten Rang der Damenwertung belegte die Belgierin Céline Manche. Sie beendete das Turnier mit 232 Schlägen (+16).
 
Wiedergrün macht es spannend
Bei den Herren setzte sich der Schweizer Steven Rojas nach einem spannenden Finish durch. Nach einer starken Auftaktrunde (68; -4) zeigte der Schweizer am zweiten Turniertag Nerven (77; +5) und fiel zwischenzeitlich auf den geteilten vierten Rang zurück. Seine Spitzenposition übernahm Stefan Wiedergrün, der an den beiden ersten Turniertagen konstante Unter-Par-Runden (71; -1) unterschreiben konnte. Am Finaltag stand der Frankfurter mit einer Führung von zwei Zählern am Abschlag. Mit ihm waren der Finne Joonas Hinkkanen und Steven Rojas unterwegs. Wie bei den Damen kam es auch hier zu einem Wimpernschlag-Finale: Auf den letzten drei Bahnen lagen alle drei Spieler schlaggleich. Erst am 18. Grün fiel die Entscheidung. Wiedergrün ließ seinen Abschlag zu kurz und spielte seinen Ball auf das untere Plateau des Grüns. Sein anschließender Birdie-Putt verfehlte das Loch nur um wenige Zentimeter. Doch Rojas ließ weder dem Frankfurter noch dem Finnen eine Chance und lochte zum Birdie und zum Sieg ein mit insgesamt 218 Schlägen (+2). Den zweiten Platz belegte Hinkkanen mit 219 Schlägen (+3) ein. Und Wiedergrün, der ein Stechen um den Sieg so knapp verfehlt hat, unterlag im Kartenstechen dem schlaggleichen Finnen.
 
Zweite Plätze bei neuer Ü40-Wertung
In der neu eingeführten Wertung für Ü40-Spielerinnen holte Nina Birken (GC Hösel; 235; +19) den zweiten Platz, nachdem sie – auf Siegkurs liegend – an Bahn 18 ein Doppelbogey notieren musste. Platz eins ging an Hélène Malvy (Frankreich/ 218; +18). In der Ü40-Wertung der Herren holt Patrick Kosche (GC Bielefeld) den zweiten Platz mit 223 Schlägen (+7). Sieger dieser Wertung war der Spanier Oscar Jubindo mit 220 Schlägen (+4).
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