Tag des Hundes: Illegaler Welpenhandel weiterhin hoch

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VIER PFOTEN fordert Gesetze, die das grausame Geschäft stoppen

Hamburg, 08. Juni 2021 – Zum Tag des Hundes, dieses Jahr am 13. Juni, ruft die globale Tierschutzstiftung VIER PFOTEN die Bundesregierung erneut zum Handeln gegen den illegalen Welpenhandel auf. Im Zuge der Corona-Krise stieg die Nachfrage nach Hunden enorm an. Eine repräsentative Umfrage von VIER PFOTEN hat gezeigt, dass bei rund 15 Prozent der Deutschen während der Pandemie ein Hund eingezogen ist. Etwa jeder siebte Befragte fand seinen Hund im Internet. Viele Welpen, die auf Online-Plattformen oder in sozialen Medien gehandelt werden, sind zu jung, traumatisiert und krank. Um dieses sich seit Jahren zunehmende Tierleid endlich zu stoppen, fordert VIER PFOTEN das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft nachdrücklich auf, Gesetze für einen sicheren Online-Handel mit Tieren einzuführen. 

„Hunde sind keine Ware, sondern fühlende Wesen. Häufig leiden Welpen, die auf Kleinanzeigen-Portalen gehandelt werden, ein Leben lang. Denn sie stammen oft aus dem illegalen Welpenhandel und wurden viel zu früh von ihrer Mutter getrennt. Einige von ihnen sind so krank, dass sie selbst nach zahlreichen, kostspieligen Tierarztbehandlungen sterben. Doch die Politik verschließt die Augen vor diesem Leid und duldet damit, dass jedes Jahr tausende Hunde unter grausamsten Bedingungen regelrecht produziert und wie Massenware im Internet verkauft werden. Die Bundesregierung hat nicht nur die Kompetenz, sondern auch die Verantwortung, den illegalen Handel mit Welpen zu stoppen und wurde auch bereits im Rahmen einer Bundesratsinitiative dazu aufgefordert. Wir brauchen eine zuverlässige Verifizierungspflicht von Tieren sowie Halterinnen und Haltern auf allen Online-Plattformen. Kriminelle Verkäuferinnen und Verkäufer müssen vom Markt ausgeschlossen werden“, sagt Daniela Schneider, Kampagnenverantwortliche für Heimtiere bei VIER PFOTEN.

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Illegaler Welpenhandel floriert auf Online-Plattformen 
VIER PFOTEN-Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Großteil des illegalen Tierhandels auf Online-Plattformen stattfindet und dass viele Tiere aus dem Ausland stammen. Unter dramatischen Bedingungen werden die Hunde in Welpenfabriken in Polen, Tschechien, Bulgarien und anderen osteuropäischen Ländern vermehrt. In engen Kisten und in Kofferräumen werden die hilflosen Hunde schließlich nach Deutschland gebracht. Auf Online-Portalen werden die Tiere dann von kriminellen Verkäufer:innen
anonym angeboten und verkauft. Die Anzeigen der illegalen Welpenhändler:innen sind von seriösen Annoncen nur schwer zu unterscheiden, weshalb viele ahnungslose Käufer:innen in die Falle tappen und so unwissentlich den grausamen Handel unterstützen. 

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